Mit voller Wucht hat die Klima-Debatte die Reisebranche erreicht. Fluggesellschaften, Autovermieter oder auch Hotels sehen sich plötzlich gezwungen, ihr Tun zu rechtfertigen und ihr Engagement für die Umwelt herauszustellen.
Auch Unternehmen müssen sich fragen lassen, ob sie in ihrem Travelmanagement die Möglichkeiten eines ökologischen und sozial verträglichen Handelns ausschöpfen.
Corporate Social Responsibility, also verantwortliches und nachhaltiges Handeln von Unternehmen, ist zum Thema geworden. Das zeigt allein die jüngste Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) unter Reisemanagern. Immerhin jeder Dritte beschäftige sich mit der Möglichkeit, freiwillig CO2-Zertifikate als Kompensation für Dienstreisen zu erwerben, so der Verband. In drei Prozent der Firmen werde dies bereits praktiziert oder sei in naher Zukunft geplant. Auch der weltweite Geschäftsreiseverband ACTE (Association of Corporate Travel Executives) hat den Klimaschutz zum Top-Thema erklärt.
Doch die Kompensation klimaschädlicher Reisen ist nur ein Aspekt des Ganzen. Viele Unternehmen haben innovative und ganzheitliche Ansätze gefunden, Umweltbelange in ihrem Travelmanagement zu berücksichtigen.
Um vorbildlichen Ideen zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, wollen das Geschäftsreisemagazin "Der Mobilitätsmanager", der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) Unternehmen ermuntern, über ihr Engagement zu sprechen und sich für den "CSR Mobilitätspreis" als Auszeichnung für verantwortliches Handeln im Reisemanagement zu qualifizieren.


